The END of the BEGINNING –

ein bunter, interkultureller Gottesdienst

Am GYMBO gibt es eine schöne Tradition, nämlich, dass die Religionskurse der Q2 den Abiturgottesdienst gestalten und so haben wir uns auch diesmal auf den Weg gemacht, ein Motto überlegt, Gedanken erwogen, Abläufe entworfen, Texte formuliert und Gestaltung und Musik überdacht.

WIR – das war der bunte Religionskurs, in dem unterschiedliche Glaubensüberzeugungen von Christen, Muslimen und Hindus mit Fragen von Skeptikern und Atheisten zusammengetroffen sind und am Ende immer etwas Gemeinsames entstand – so wie dieser Gottesdienst am 4. Juli 2026.

WIR – Paulina, Emelie und Emely, Dejsa und Anna, Julia und Thamileanthy, Arthur und Yinuo, Anton, Kiara und Judith und nicht zuletzt Ali aus dem Philosophie-Kurs wollten zeigen, dass das Abitur eine

HALTESTELLE

ist, an der wir uns an unsere Vergangenheit erinnern, über die Zukunft nachdenken und Wünsche und Hoffnungen für die Zeit nach dem Abitur formulieren. Für viele von uns spielt dabei unser Glaube an Gott eine wichtige Rolle, auch wenn wir nicht alle dasselbe denken, wenn wir bei Gott anhalten.

 

WIR danken allen, die uns dabei unterstützt und begleitet haben, Frau Winkel von der Evangelischen Kirchengemeinde Borbeck-Vogelheim, Herrn Dr. Döring, den Musikern und Technikern der Schule, Jonas und nicht zuletzt Frau Schön, die in der Q1 viele der Schülerinnen und Schüler unterrichtet hat.

Katherina Oehler

 

Der Rucksack für die Zukunft ist gepackt

Die anschließende feierliche Abiturzeugnisvergabe begann mit dem von Applaus begleiteten Einzug der strahlenden Schüler*innen, die lange auf diesen Tag hingearbeitet hatten. Der nostalgische Filmrückblick von Sharon präsentierte Highlights der Kursfahrten, der Mottowoche und Abschiedsgrüße der Stufe, gefolgt von einem schwungvollen Coldplay-Medley des Orchesters.

     
     
     

Schulleiter Lars Schnor beleuchtete dann in seiner Rede, symbolisiert durch das Packen eines Rucksacks, das entscheidende Rüstzeug für den Weg in die Zukunft und die Wichtigkeit, zwischen dem Essentiellen und Nebensächlichem zu unterscheiden. Nach diesen tiefgründigen Gedanken brachte die Schulband mit dem Titel „Californication“ eine beschwingte Stimmung auf und leitete zur Ansprache der Stufenleitung über. Zunächst blickte Frau Dr. Oehler augenzwinkernd auf ihre Erfahrungen mit dem Jahrgang in der EF und die zum Teil noch recht „wilde“ Stufe zurück. Herr Dr. Döring richtete Grüße und Glückwünsche des erkrankten Kollegen Surmund aus, dem das freiwillige sportliche Miteinander in der Badminton-AG in guter Erinnerung bleibt und sprach über die Höhen und Tiefen dieser bunten Stufe.

     
       
     
  
 

Einen sehr persönlichen Rückblick auf die eigene Schulzeit von der fünften Klasse bis hin zum Abitur und prägende Lehrkräfte präsentierten Ali Haidar und Andre Öncü. Dejsa Halilaj dankte im Anschluss sowohl ihren persönlichen Wegbegleitern als auch den zahlreichen Menschen am GymBo unter anderem auch dem Beratunsgsteam und Frau Koch als Oberstufenkoordinatorin.

Der Musikkurs von Herrn Dannert belegte dann eindrucksvoll durch seine Performance des Titels Teenage Dirtbag, wie man sich mit Ehrgeiz und Motivation auch neue Fähigkeiten aneignen kann wie z.B. Adrian am Schlagzeug, Ray und Leonie an den Ukulelen oder Lea und Emma als Sängerinnen.

     
      
     
   
     

Nach diesem weiteren Highlight begann die offizielle Übergabe der 79 Abschlusszeugnisse und Zusatzqualifikationen wie den Zertifikaten über das bilinguale Abitur für 28 Schüler*innen. Die Traumnote 1,0 erreichten Arthur Fischer, Simon Schmidt und Anton Wagner. Der Schulleiter überreichte zudem Buchpreise und Mitgliedschaften der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und Gesellschaft Deutscher Chemiker als Auszeichnungen für herausragende Leistungen sowie Preise im Fach Mathematik.

     
        
     

 

Anschließend konnten die Abiturient*innen und ihre Familien auf den erfolgreichen Abschluss der Schulzeit anstoßen – gut versorgt durch den Getränkeservice der Q1 - und diesen besonderen Tag mit Gesprächen bei strahlendem Sonnenschein vor der Aula ausklingen lassen.

S. Becker

 

 

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